Bomgreta
Bomgreta stammte aus Bühlertann. Sie war die Hebamme bei der
Geburt von Margareta Geblin. Margaretha
Geblin wurde mit 8 Jahren
wegen Hexerei verhaftet und starb im Gefängnis.
Schon bei seiner Geburt verhexte Bomgreta das Kind. Da sie
so erbärmlich handelte wurde sie zum Verbrennen bei lebendigen
Leib verurteilt. Gleich am Beginn des Weges zur Richtstätte
sollte sie nach dem Urteil mit glühender Zange gerissen werden.
Und zwar durch einen Griff auf die linke Brust. Unterwegs dann
ein Griff mit einer glühenden Zange auf die rechte Brust.
Vor dem Verbrennen sollte ihr die rechte Hand, mit der sie so erbärmlich
sündigte abgeschlagen werden.
Aus mitfühlender Güte wurde Bomgreta durch den Fürstpropst Johann Christoph von Freyberg die Gnade erzeigt, dass ihr der Griff
unterwegs auf die rechte Brust erlassen wurde. Ansonsten wurde nach
dem Urteil verfahren. |